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Oratorium „Johann Huss“ (op. 82) für Solisten, gemischten Chor und Orchester

Carl Loewes Werk „Johan Hus", das er 1841 schrieb, lässt sich als eine Art „Oper ohne Szene" beschreiben. Es erzählt die Reise des böhmischen Reformators zum Konzil nach Konstanz. Kaiser Sigismund hatte ihn vorgeladen und ihm freies Geleit zugesichert. Aus machtpolitischen Gründen aber brach er sein Versprechen und Johann Huss wurde 1415 als Ketzer zum Tode auf dem Scheiterhaufen verurteilt. Bereits 100 Jahre vor Martin Luther bezahlte Johann Huss mit seinem Leben für seine Forderungen gegen Ablasshandel und den Reichtum und Sittenverfall des Klerus.

Besetzung

Sopran: Natascha Jung, Alt: Sarah Mehnert, Tenor: Wolfram Wittekinde, Bass: Timon Führ.

Chor „Te Deum“ und die Kantorei Hanau sowie die Kammerphilharmonie Seligenstadt.

Leitung: Christian Mause

Weitere Informationen

timonfuehr.de/termine

Giuseppe Verdi - Ein Maskenball

Alljährlich im Sommer bespielt die Kammeroper Frankfurt den Musikpavillon im Palmengarten und schließt eine Lücke im Kulturangebot der Mainmetropole. In diesem Jahr steht das Hauptwerk aus der mittleren Schaffensperiode von Giuseppe Verdi auf dem Programm, EIN MASKENBALL.
Zur Entstehungszeit der Oper stand das Barometer auf Sturm: 1858 misslingt das Attentat des Grafen Felice Orsini auf Napoleon III., doch das Ende der Bourbonen-Herrschaft in Neapel ist eingeleitet. Giuseppe Verdi, glühender Anti-Royalist, greift das Sujet auf: Sein Librettist Antonio Somma bearbeitet eine Vorlage von Eugène Scribe von 1833 für Daniel-Francois Esprit Auber, merzt einige überflüssige Szenen aus und schreibt mit UN BALLO IN MASCHERA eine der wirkungsvollsten Verdi-Opern überhaupt.

Mitwirkende

RICCARDO, König von Schweden - Lemuel Cuento, Benedikt Sindermann; RENATO, Offizier - Thomas Peter; AMELIA, Gattin von Renato - Ilona Nymoen; ULRICA, Wahrsagerin - Denise Seyhan; OSCAR, Page - Daria Kalinina, Vanessa Diny; SILVANO, Matrose - Timon Führ; SAMUEL, Verschwörer - Bernd Kaiser; TOM, Verschwörer - Bruno Vargas; RICHTER / DIENER AMELIAS - Rainer Eckhardt.

Orchester und Chor der Kammeroper Frankfurt

Leitung: Florian Erdl (Musikalische Leitung), Rainer Pudenz (Regie).

Termine und weitere Informationen:

kammeroper-frankfurt.de

timonfuehr.de/termine

 

(Foto: Martin Grothmaak)

Musical / Pop-Oratorium „Der König David Bericht“

Stefan Heym hat mit dem Roman „Der König David Bericht“ aus dem Jahr 1972 eine bissige Satire auf das Wechselspiel von Macht und Geschichtsschreibung geschrieben.

Der Geschichtsschreiber Ethan wird an den Hof des Königs Salomo gerufen: Um dessen Legitimation zu festigen, soll er Recherchen über die Geschichten um seinen Vater König David durchführen und darüber einen endgültigen Bericht verfassen. Während sich Ethan auf der Suche nach der Wahrheit immer tiefer in die Vergangenheit gräbt, muss er erkennen, dass er nur ein Stein im Spiel der Mächtigen ist. Zu genau fragt er nach der Wahrheit, zu gefährlich wird er für Salomo und den Hof. Schließlich wird Ethan verhaftet und kommt am Ende nur knapp mit dem Leben davon. Die Themenkomplexe Wahrheitssuche, Standhaftigkeit zum eigenen Gewissen, politischer Druck und Verstrickungen passen gut zum Reformationsjahr.

Termine

Uraufführung: Pfingstsonntag, 4. Juni 2017 um 19 Uhr (18 Uhr Einführung) in der Heiliggeistkirche am Dominikanerkloster Frankfurt am Main.

Zweite Vorstellung: Freitag, 9. juni 2017 um 20 Uhr in der Kirche St. Jakob in Frankfurt-Bockenheim.

Eine dritte Vorstellung ist für den 8. Oktober 2017 in Ludwigsburg geplant. Die Uhrzeit wird noch bekannt gegeben.

Beteiligte

Salomo, König von Israel – Timon Führ, Ethan, Geschichtsschreiber – Heribert Heider, Lilith, seine Kebse – Vanessa Katz, Benaja, Befehlshaber des Heeres – Florian Löffler, Josephat, Kanzler – Harald Hieronimus Hein, Zadok, Hohepriester – Frederic Mörth, Hexe von Endor – Antonia Kessler, Hauptmann - Lukas Schopf

Orchester / Band: Kammerphilharmonie Frankfurt und Gäste, Chor: „Landesgospeljazzchor“, Musikalische Leitung: Bernhard Kießig

Komposition: Prof. Ralph Abelein, Text: Helmar Breig, Regie: Uwe Hausy

Online Vorverkauf

www.könig-david-bericht.de

"Wehe dem Fliehenden, Welt hinaus Ziehenden"

Wanderschaft und die Suche nach Heimat durchzieht die Liedersammlung des "Schwanengesangs" von Franz Schubert. Die Texte von Ludwig Rellstab und Heinrich Heine zeigen verschiedenste Aspekte von Naturerleben und sozialer Isolation. Mal ist es die Räumliche Entfernung zur Geliebten, mal hat das lyrische Ich die Geliebte verloren oder die Angebetete erwiedert die Liebe nicht. Die Unfähigkeit zu zwischenmenschlichen Beziehungen führen zur Flucht aus der Gesellschaft hinaus in die Natur. Hier gibt es kein Missverstehen, keinen Ausschluss, kein hintergangen werden.

F. Schuberts Musik zieht den Zuhörer unmittelbar hinein in diese rastlose Suche nach Heimat und Geborgenheit. Das Naturerleben verändert durch sie auch unser Seelenleben, die düsteren Träume voller Trugbilder erwachen noch heute zum Leben und ziehen uns in Ihren Bann.

Der Bariton Timon Führ und die Pianistin Lisa Ochsendorf nehmen Sie mit auf diese Reise.

Neben Schuberts "Schwanengesang" werden ausgewählte Lieder von Robert Schumann nach Texten von Heinrich Heine zu hören sein. Die Termine finden Sie unter https://timonfuehr.de/termine.html

(Foto: © Philippe Schwarz)

"Lovesongs, Canzoni d'amore, Liebeslieder!"

Sie ist das wohl am meisten besungene Element der Musikgeschichte: die Liebe.

Quer durch alle Epochen und Genres, durch alle Kulturen und sozialen Schichten wird sie besungen. Ob es um die Liebe zur (oder zum) Angebeteten geht, die religiöse Liebe zu Gott, oder die freundschaftliche Liebe; Der Vorrat an Werken ist nahezu unerschöpflich.

Erleben Sie einen Abend von Schubert bis "Simon & Garfunkel", von Volksied über Oper bis hin zu Filmmusik.

Timon Führ und Theodore Browne - ein spannendes und vielseitiges Duo führt mit jugendlichem Charme durch den Abend. Die beiden jungen Opernsänger präsentieren Ihnen ein musikalisch abgestimmtes Programm aus schmachtenden Liebesliedklassikern, nachdenklichen und einfühlsamen Nummern, gewitzten und charmanten Chansons, bis hin zu wunderschön interpretierten Duetten.

Das Programm "Lovesongs, Canzoni d'amore, Liebeslieder!" wird am 5. Mai 2017 in Frankfurt zu erleben sein. Nähere Informationen unter timonfuehr.de/termine

1. Platz beim Wettbewerb "Stimmenzauber"

Beim diesjährigen Wettbewerb "Stimmenzauber" in Herxheim bei Landau ersang sich Timon Führ den 1. Platz in der Kategorie der Männerstimmen. Mit seiner Darstellung des Ralph ("Quand la flamme de l'amour" aus Bizets "La jolie fille de Perth") und des Leporello ("Madamina" aus Mozarts "Don Giovanni") konnte er das Publikum überzeugen. Dass das Publikum auch gleichzeitig die Jury ist, ist bei diesem Wettbewerb das Besondere.

Bei den Frauenstimmen gewann Paula Bohnet (links im Bild) den ersten Platz.

Dank des sonnigen Wetters, kollegialer und herzlicher Atmosphäre unter den Teilnehmern und Organisatoren, des hochprofessionellen Pianisten (Ralph Zedler) und des brennend interessierten Publikums wurde es ein einmalig stimmungsvoller Abend.

Winterreise

© Deutsche Winterreise

Im Januar und Februar 2016 wirkte Timon Führ bei zwei Aufführungen eines besonderen Kunstprojektes mit: Das "Projekt Wintereise", konzipiert von Stefan Weiller, stellt eine ausdrucksstarke Verbindung aus szenischem Liederabend, Lesung und Videoinstallation dar, durch die sich eine sozialpolitische Tiefe zieht.

Über viele Jahre hinweg interviewte Stefan Weiller Menschen in extremen Situationen wie Wohnungslosigkeit, häusliche Gewalt, Armut, Diskriminierung. Er sammelte deren Erfahrungen und schuf daraus Portraits über Menschen, die sich am Rande unserer Gesellschaft befinden; ohne Pathos und erhobenen Zeigefinger, aber mit viel Einfühlungsvermögen.

Diese Texte, gesprochen von bekannten Schauspielern und Sprechern wie Hansi Jochmann und Helmut Krauss, werden auf beeindruckende Weise kombiniert mit einem der bedeutendsten Liederzyklen überhaupt: der "Winterreise" von Franz Schubert.

Spannend ist es, wie die Texte von Stefan Weiller zusammen mit denen des Dichters Wilhelm Müller und Schuberts Musik ein neues Gesamtbild ergeben. Die Sprechtexte und Lieder greifen ineinander und verbinden sich zu einem emotionalen Gesamtbild. So zeigt sich die zeitlose Aktualität der Winterreise in jedem Moment der Aufführung.

Beteiligte (Wolfsburg und Villingen-Schwenningen)

Christina Schmid - Sopran, Susanna Frank – Mezzosopran, Theodore Browne – Tenor, Timon Führ - Bariton, Hedayet Djeddikar – Klavier, Hansi Jochmann, Daniela Fonda, Helmut Krauss – Sprecher, Kammerchor der Kantorei der Christuskirche Wolfsburg unter der Leitung von Markus Manderscheid, Ralf Kopp - Videoinstallation, Lars Kessner – Einstudierung und Organisation

Stefan Weiller – Konzept und Künstlerische Leitnung

Weitere Veranstaltungen

Eine weitere Aufführung für das "Projekt Winterreise" ist für den 23.10.2016 in Trier geplant

Weitere Informationen: www.deutsche-winterreise.de

Timon Führ als Figaro

© Junge Oper Rhein-Main

Während seines Studiums war Timon Führ bereits einige Male auf der Opernbühne zu erleben. Bei der Jungen Oper Rhein-Main war er jedoch neben seiner darstellerischen Tätigkeit auch organisatorisch aktiv.

Die Junge Oper Rhein-Main ist ein Verein junger Künstler, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, bekannte und unbekannte Opern in Eigenregie aufzuführen. In den letzten Jahren hat Sie sich durch Ihre unkonventionellen Inszenierungen und jugendlichen Charme einen Namen im Rhein-Main-Gebiet gemacht.

Nachdem Timon Führ in den Jahresproduktionen von 2011 und 2012 zwei große Partien übernommen hatte (Bartolo in Paisiellos "Il barbière di Siviglia" / Figaro in Mozarts "Le Nozze di Figaro") blieb er auch danach noch mit der Jungen Oper verbunden. So entwarf und erarbeitete er in der Jahresproduktion 2015 (Mozarts "Così fan tutte") eine Bühnenkampf-Choreographie und leitete einen Workshop "Bühnenkampf" für das Gesangsensenemble.

In diesem Herbst wird Timon Führ zusammen mit anderen aktiven und ehemaligen Mitgliedern der Jungen Oper bei mehreren Operngalas zu erleben sein. Unter dem Motto "Bretter, die die Welt bedeuten" erklingen Arien, Duette und Ensembles aus verschiedenen Opern und Operetten der Musikgeschichte.

Weitere Informationen unter http://jungeoperrheinmain.de/ und timonfuehr.de/termine.html .

Kennen Sie Mozart?

Das Papagenotheater am Palmengarten in Frankfurt hat ein buntes Programm an Kinder- und Erwachsenenvorstellungen. In phantasievoller Atmosphäre werden hier verschiedenste Theaterstücke, Opern und Konzerte aufgeführt. Dabei herrscht eine ungewöhnliche Nähe zwischen dem Publikum und den Darstellern auf der Bühne, was den besonderen Reiz dieses Theaters ausmacht.

In der Vergangenheit hat Timon Führ bereits bei zwei Produktionen des Theaters mitgewirkt. 2011 gestaltete er die Partie des Grafen Homonay in der Operette "Der Zigeunerbaron" von J. Strauß, 2013 war er als Colline in G. Puccinis "La Bohème" mit dabei.

Dieses Jahr kehrte er im Rahmen des Konzertes "Kennen Sie Mozart" zurück auf die Bühne des Papagenotheaters. Zu hören war ein Querschnitt durch Mozarts Opern, bekannte Arien, Duette und Ensembles, vermischt mit Geschichten aus seinem Leben und Wirken.

Durch den Abend leitete Kammersängerin June Card.

Besetzung:

Esther Hock - Sopran, Ljuba Nitz - Sopran, Sue Kyung Voges - Sopran, Cornelia Haslbauer - Mezzosopran, Shawn Mlynek - Tenor, Andreas Kaun - Bariton, Timon Führ - Bariton

Produktionsleitung: Hans-Dieter Maienschein, Konzeption, Regie und Moderation: KS June Card ,Musikarrangement: Ingmar Sonnenmoser, Musikalische Leitung: Seung-Jo Cha

Sciarrone in Tosca

© Martina Pipprich

Im Frühjahr 2015 wurde Timon Führ für die Produktion "Tosca" am Staatstheater Mainz engagiert.

Er übernahm die Partie des Sciarrone und des Carceriere, die in dieser Inszenierung zu einer Rolle zusammengefasst wurden. Als Untergebener des bösen Polizeichefs Scarpia stellte er eine sadistische, menschenverachtende Gestalt dar, die immer im Dienste seines Herrn handelt. Durch die Inszenierung von Julia Hölscher und die Kostüme von Amit Epstein bekam die Anhängerschaft um den Antagonisten Scarpia den Charakter eines ominösen Kultes.

Besetzung:

Nadja Stefanoff - Floria Tosca, Eric Laporte - Mario Cavaradossi, Derrick Ballard – Baron Scarpia, Florian Küppers – Angelotti, Stephan Booz - Sagrestano, Michael Pegher – Spoletta, Timon Führ – Scarrione/Carceriere

Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner, Regie: Julia Hölscher, Bühne: Thomas Ropert, Kostüme: Amit Epstein, Licht: Stefan Bauer, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny, Dramaturgie: Lars Gebhardt, Mitglieder des Mainzer Domchors und des Mädchenchors am Dom und St. Quintin, Opernchor des Staatstheater Mainz, Statisterie, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Weitere Informationen:

Staatstheater Mainz

Don Alfonso in Così fan tutte

© Kai Myller

Das Jugendtheater Koblenz gibt Jungen Sängerinnen und Sängern die Möglichkeit auf einer großen Bühne unter möglichst professionellen Bedingungen Opern zu erarbeiten und auf der Bühne des Koblenzer Theaters aufzutreten. Im Sommer 2014 übernahm Timon Führ dort die Rolle des Don Alfonso in W. A. Mozarts "Così fan tutte".

Direkt wörtlich übersetzt bedeutet der Titel "So machen es alle" – und gemeint sind die Frauen. Zu Beginn ist alles wie im Märchen. Guglielmo liebt Fiordiligi und Ferrando liebt Dorabella. Zwei Paare wie aus dem Bilderbuch. Doch eine Wette um die Treue der Frauen bringt das Geschehen ins Rollen.

Die Aussage die am Schluss der Oper steht, zeigt das kdirekte Gegenteil. Die beiden Offiziere Guglielmo und Ferrando haben schmerzhaft erfahren, dass ihre Verlobten auf die Avancen des jeweils anderen eingegangen sind. Das Trugbild, das die Regisseurin Cynthia Thurat anfangs ganz im Stil eines Disney-Films präsentiert, wird Stück für Stück auseinandergenommen. Am Ende sind die Bunten Kostüme abgefallen und die Figuren stehen sich in der ungeschminkten Wirklichkeit gegenüber.

Der Hauptauslöser für die Verdrehung des Märchens ist Don Alfonso. Er ist es der die beiden Männer provoziert. Er stellt die Treue ihrer Angebeteten in Frage und bringt sie so dazu, die Wette überhaupt einzugehen. Sein Ziel ist es, die Paare scheitern zu sehen, denn er ist zutiefst überzeugt von der Verdorbenheit des weiblichen Geschlechts. Gegenüber den Männern sieht er sich als Mentor und letzten Endes gelingt es ihm, sein zerrütetes Frauenbild als Wahrheit zu verkaufen. Steht er mit seiner kühlen Sichtweise auf die Welt anfangs noch als Sympathieträger auf der Spielfläche, so sehen Ihn am Ende wohl nicht nur die Paare als Scheusal.

Besetzung:

Fiordilligi – Sonja Doniat, Despina – Florentine Schumacher, Dorabella – Veronique Mille / Vanessa Katz, Ferrando – Xiao Zang, Guglielmo – Nicolas Schouler, Don Alfonso – Timon Führ

Musikalische Leitung – Karsten Huschke, Regie – Cynthia Thurat, Ausstattung – Christian Binz

Cinephonics: Im Schatten von Napoleon

© Photoagenten/Axel Schmitz

Im Sommer 2014 fand im Rahmen des Bläser-Workshops "Cinephonics" die Uraufführung eines Musicals von Bert Appermont statt. Aufführungen fanden im Theater Worms und beim "Da Capo!"-Festival Alzey statt. Bert Appermont, der vor allem für seine Kompositionen für sinfonisches Blasorchester Bekanntheit erlangt hat, dirigierte selbst sein neues Werk "Im Schatten von Napoleon". Auf der Bühne wirkten über 150 Orchestermusiker, Chorsänger und Solisten mit.

Die Handlung spielt nach dem Tod des französischen Kaisers Napoleons. Marchant, der Lakai des verstorbenen Kaisers, wird verdächtigt seinen Herrn vergiftet und sein Testament zu seinen Gunsten geändert zu haben.

Timon Führ übernahm die Rolle des polnischen Offiziers Piontkowski, der im Dienst von Napoleon stand. Überzeugt von der Schuld des Lakaien setzt er alles daran, Marchant zu denunzieren und als Verräter bloßzustellen.

Besetzung

Louis-Joseph-Narcisse Marchand - Sebastian W. Wagner, Mathilde de Brayer - Martina Jutz, Charles Frederic Jules Piontkowski - Timon Führ, Charles-Maurice Talleyrand de Perigord - Kurt Steffens, Maria Laetitia Ramolino - Carolin Stiehl, Charles-Tristan Comte des Montholon - Patrick Twinen, Malvina - Kathrin Meier, Henri-Gatien Comte Bertrand - Helmut Weishaar, Madame Bertrand - Tanja Götemann, Alchimist - Fabian Kelly

Musikalische Leitung: Bert Appermont, Inszenierung: Tanja Götemann, Chor und Orchester des siebten Cinephonics-Workshops